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INFOS ZUM BUCH

2. Auflage 2020

ca. 360 Seiten, gebunden

CHF 54.- (UVP)

EUR 54.- (D) / EUR 55.60 (A)

ISBN: 978-3-258-08126-7

Haupt Verlag

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Fit für die moderne Arbeitswelt?

December 7, 2016

Die „FlexWork Studie 2016“ der Work Smart Initiative zeigte vor kurzem: Die moderne Arbeitswelt ist geprägt durch Flexibilität. Arbeitskräfte der Zukunft sind mobil, ortsungebunden und selbstständig. Unternehmen setzen auf Teilzeitmodelle, Home Office und Job Sharing. Damit flexible Arbeitslösungen bestmöglich funktionieren, bedarf es unternehmensspezifischer Rahmenbedingungen. Orientierung bei deren Definition und Umsetzung bietet das erste Fachbuch zu diesen disruptiven Veränderungen im Personalbereich: „Flexible Workforce – Fit für die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt?“

 

Traditionelle Arbeitsweisen wie „Nine to Five“-Jobs mit starren Hierarchiestufen und langer Betriebszugehörigkeit sind passé. Dank der Digitalisierung arbeitet bereits rund ein Viertel der Erwerbstätigen in der Schweiz haupt- oder nebenberuflich als Freelancer. Ein Drittel der übrigen 75 Prozent sieht vor, dies im nächsten Jahr ebenfalls zu tun. Die Flexibilisierung der Arbeitswelt ist also nicht nur ein vorübergehendes Phänomen, sondern etabliert sich zunehmend. Viele Unternehmen stehen bei der Rekrutierung und dem Arbeitseinsatz von flexiblem Personal noch vor grossen Herausforderungen. Unter anderem, weil bei rund 40 Prozent das Firmenreglement solche Arbeitsformen nicht oder nur in Ausnahmesituationen erlaubt. Damit also aus der Tugend der agilen Arbeitsmodelle keine Not wird, rüstet das Fachbuch „Flexible Workforce – Fit für die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt?“ Entscheidungsträger mit zukunftsorientierten Strategien des Personaleinsatzes aus. Denn die hohe Flexibilität bei der Workforce-Planung zieht attraktive Mitarbeitende an, steigert deren Motivation und Produktivität und bietet so Kosteinsparungspotenzial.

 

Trends und HR Strategien in der Arbeitswelt der Zukunft

Renommierte Autoren aus Wissenschaft und Praxis zeigen im ersten Fachbuch dieses Bereichs nicht nur, welche HR Practices der Personalbeschaffung, -bindung, des Talentmanagements und der Ressourcenplanung zum optimalen Flexibilisierungsmix führen. Sie beleuchten auch, wie sich die demographische und digitale Transformation auf die Einsatzplanung auswirkt, wie gute Führung in dezentralisierten und digitalen Arbeitsverhältnissen aussieht, oder welchen Einfluss flexible Arbeit auf die Gesundheit hat. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen von flexiblen Beschäftigungsverhältnissen werden thematisiert. Mit der Fachpublikation erhalten Führungskräfte und Personalmanager einen Überblick über Trends in der modernen Arbeitswelt und praxisnahe Orientierung, um den strategischen Ansatz der „Flexible Workforce“ in den HR-Prozessen und -instrumenten umzusetzen.

 

Von starr zu gewinnbringend

In der modernen Arbeitswelt bildet flexibles Sourcing von Personalressourcen die Basis zur Gestaltung einer agilen Organisation. Die Personalkosten machen in vielen Unternehmen einen Hauptteil der Gesamtkosten aus. Der Optimierung des Personalmanagements kommt daher hohe Bedeutung zu, um die Wettbewerbsfähigkeit – gerade auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten – zu erhalten und zu steigern. Unternehmen mit einer rigiden, statischen Kultur werden es in Zukunft schwerer haben, Talente ins Boot zu holen. Das weiss auch der Telekommunikations-Anbieter Swisscom. Das Unternehmen treibt seinen Innovationsgeist mit flexibel einsetzbaren eingesetzten Mitarbeitenden voran, die nicht mehr nur direkt einem Team zugeordnet, sondern projektbezogen ihr Know-how einbringen. So konnte das Unternehmen neue Geschäftsfelder wie Swisscom TV effizient erschliessen. Aber auch um die Marktführerschaft zu erhalten, sind flexible und schlanke Strukturen wichtig. PwC Schweiz verankert dies mit „agility and flexibility as part of our DNA“ in ihrer Unternehmensphilosophie. Das führende Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen setzt in ihrer Personalstrategie erfolgreich bereichsübergreifende und bereichsspezifische strukturelle Massnahmen um. Unternehmensweit gilt beispielsweise die Jahresarbeitszeit. Bereichsspezifisch kann mit „Time outs“ operiert werden, bei denen temporäre Mitarbeitende die Möglichkeit erhalten, während einer gewissen Zeit ihr Arbeitspensum zu erhöhen, um es in einer ruhigeren Periode herunterzufahren. Mit diesen Ansätzen konnte das Unternehmen Kosten reduzieren und zusätzliches Expertenwissen gewinnen.

 

Erstpublikation am 07.12.2016 von work smart.

 

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